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Allgemeine Geschäftsbedingungen

 

1       Allgemeines

(1)   Im VGN Onlineshop können die Nutzer ausgewählte Tarifprodukte des Verkehrsverbundes Großraum Nürnberg (VGN) online erwerben. Die Nutzung des VGN Onlineshops erfolgt ausschließlich nach den vorliegenden „Allgemeinen Geschäftsbedingungen des VGN Onlineshops“. Durch die Nutzung des VGN Onlineshops erklärt der Kunde sein Einverständnis mit allen nachfolgend getroffenen Regelungen.

(2)   Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für den Erwerb von Fahrkarten im VGN Onlineshop und ergänzen die jeweils gültigen Beförderungsbedingungen und Tarifbestimmungen des Verkehrsverbundes Großraum Nürnberg (VGN).

(3)   Der Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN) hat die VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft Nürnberg (VAG) beauftragt, den VGN Onlineshop zu betreiben. Der Verkauf der Fahrkarten erfolgt daher durch die VAG. Auch ist die VAG direkter Ansprechpartner für die Kunden bei allen Fragen rund um den VGN Onlineshop.

(4)   Der VGN behält sich das Recht vor, die Informationen und die in diesen Informationen beschriebenen Produkte jederzeit und ohne Vorankündigung zu ändern, zu korrigieren und/oder zu verbessern, soweit dies dem Nutzer zumutbar ist. Dies gilt ebenfalls für Änderungen, die dem technischen Fortschritt dienen.

(5)   Soweit es in den nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen an einer ausdrücklichen Regelung fehlt, gelten die jeweils anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen.

(6)  Die VAG bedient sich zur Abwicklung der Bestellungen über den VGN Onlineshop des IT-Dienstleisters EOS UPTRADE GmbH, Schanzenstr. 70, 20357 Hamburg und für die e-Payment-Services des Finanzunternehmens LogPay Financial Services GmbH, Schwalbacher Straße 72, 65760 Eschborn (nachfolgend auch „LogPay“). Zu diesem Zweck werden zur Vertragsabwicklung erforderliche personenbezogene Daten an die genannten Dienstleister übermittelt.

 

2       Registrierung

(1)   Um den VGN Onlineshop nutzen zu können, muss sich der Kunde unter wahrheitsgemäßer und vollständiger Angabe der nachfolgenden Punkte im VGN Onlineshop registrieren:

  • Anrede
  • Vorname und Nachname
  • Vollständige Adresse
  • Geburtsdatum
  • E-Mail-Adresse
  • Gewünschtes Bezahlverfahren
  • Bankverbindung mit IBAN und BIC (im Falle SEPA-Lastschriftverfahren)
  • Kreditkartendaten (im Falle Kreditkartenzahlverfahren)

 (2)   Abweichend hiervon gelten für den Bezug der Semesterticket Basiskarte folgende Ausnahmen:

  • Eine Eingabe von Zahlungsdaten ist nicht erforderlich
  • Aus technischen Gründen sind die Felder für die Adressdaten zwar Pflichtfelder, hier kann aber alternativ die Adresse der jeweiligen Hochschule eingegeben werden. Erst beim Erwerb der Semesterticket Zusatzkarte muss die tatsächliche Adresse des Bestellers ergänzt werden.

 (3)   Der Kunde verpflichtet sich, die für die Vertragsbeziehung wesentlichen Daten (insbesondere Adresse und Zahlverfahren) bei Änderungen unverzüglich in seinem persönlichen Login-Bereich entsprechend zu ändern. Kommt der Kunde seiner Informationspflicht nicht nach, ist LogPay berechtigt, den Kunden mit den dadurch entstehenden Mehraufwendungen zu belasten.

 (4)   Je nach Alter des Kunden kann die Nutzung des VGN Onlineshops eingeschränkt erfolgen: Kunden unter 16 Jahren sind vom Registrierungsprozess ausgeschlossen. Das SEPA- Lastschriftverfahren steht nur voll geschäftsfähigen Personen über 18 Jahren zur Verfügung.

 

3       Bestellung

(1)   Mit der Bestellung gibt der Kunde ein Angebot auf Abschluss eines Kaufvertrages ab. Sie erfolgt durch Absenden des Online-Bestellformulars auf der Internetadresse https://shop.vgn.de

(2)   Der Vertragsabschluss kommt mit dem Verkehrsunternehmen VAG zustande. Der Vertragsabschluss erfolgt durch Rücksendung einer Bestätigung über den gewählten Auslieferungskanal (z.B. E-Mail) als Kaufbestätigung seitens des Verkehrsunternehmens. Der Kaufpreis ist sofort fällig.

 

4       Zustellung der Tickets

4.1       Versandticket

(1)   Versandtickets sind im VGN Onlineshop durch ein Briefsymbol gekennzeichnet.

(2)   Versandtickets werden per Post an den Kunden versendet. Zzgl. zu dem Ticketpreis können in Abhängigkeit der bestellten Tickets bzw. des Bestellwertes Versandgebühren anfallen.

(3)   Versandkosten: Bei der Bestellung von Versandtickets, die auch als Print-/HandyTickets erhältlich sind (TagesTickets, Mehrfahrtenkarten, Ferientickets, ) betragen die Versandkosten generell 3 Euro. Bei Tickets, die nur als Versandtickets erhältlich sind, hängen die Versandkosten vom Bestellwert ab: Für Bestellungen bis 30 Euro wird eine Versandkostenpauschale von 2 Euro berechnet. Für Bestellungen ab 30 Euro fallen keine Versandkosten an.

(4)   Versandtickets werden i.d.R. innerhalb von 3 bis 4 Werktagen per Post zugestellt. Der Kunde hat auf die Zustellfähigkeit der Adresse zu achten. Das Risiko des Versands trägt der Kunde im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen.

(5)   Die VAG behält sich vor, vom Vertrag zurückzutreten, wenn die Ware aus nicht von der VAG zu vertretenden Gründen nicht lieferbar ist. In diesem Fall wird der Kunde unverzüglich über die Nichtverfügbarkeit der Ware informiert und ggf. durch den Kunden bereits bezüglich der Bestellung erfolgte Zahlungen werden erstattet.

 

4.2      Print- und HandyTickets

(1)   Print- und HandyTickets sind im VGN Onlineshop durch ein Drucker- und Handysymbol gekennzeichnet.

(2)   Print- und HandyTickets können nach erfolgter Bestellung entweder ausgedruckt oder auf einem mobilen Endgerät angezeigt werden. Da sich die Print-Version des Tickets von der Handy-Version unterscheidet, muss sich der Nutzer beim Download des Tickets zunächst für eine Möglichkeit entscheiden. Über den Kundenaccount können Print- und HandyTickets jedoch während deren Gültigkeit beliebig oft als Print- oder HandyTicket heruntergeladen werden.

(3)   Bei den Print-/HandyTickets ist der Gültigkeitsbeginn  - und bei bestimmten Preisstufen der Startort oder die Start-/ Zielhaltestelle  - anzugeben. Die angegeben Daten werden zu Kontrollzwecken auf das Ticket gedruckt bzw. auf dem Ticket angezeigt.

(4)   Eine Entwertung des Print-/HandyTickets ist nicht erforderlich, da der Gültigkeitsbeginn und die Starthaltestelle auf dem Ticket bereits festgelegt ist.

(5)   Im VGN Onlineshop stehen nur ausgewählte Produkte als Print- und HandyTickets zur Verfügung. Dieses Angebot kann sich jederzeit und ohne Vorankündigung ändern.

(6)   Der Nutzer muss gewährleisten, dass sich sein mobiles Endgerät zur vollständigen, fehlerfreien Anzeige des HandyTickets eignet.

 

4.3      HandyTickets über die App „VGN Fahrplan & Tickets“

(1)   HandyTickets können auch direkt über die App „VGN Fahrplan & Tickets“ erworben werden. Im Gegensatz zu den HandyTickets die über die Website gekauft werden, werden gültige HandyTickets direkt in der App gespeichert und können dort jederzeit aufgerufen werden.

(2)   Über die Website des VGN Onlineshops gekaufte Print- und HandyTickets können auch über die VGN-App angezeigt werden. Hierzu muss sich der Nutzer mit seinen Zugangsdaten in der App einloggen.

(3)   Die VGN-App kann für die Betriebssysteme iOS, Android und Windows Phone kostenlos bezogen werden.

 

5       Ticketerwerb und Nutzung

(1)   Es liegt in der Verantwortung des Kunden, für eine ausreichende Hard- und Softwareausstattung zu sorgen, mit der die Fahrkarte heruntergeladen und ausgedruckt oder am Display eines mobilen Endgerätes angezeigt werden kann.

(2)   PrintTickets werden im Dateiformat PDF bereitgestellt. Für den Download des PrintTickets ist ein PDF-Reader erforderlich, z.B. der kostenlose Adobe Reader.

(3)   Die Tickets gelten, soweit sie nicht mit einem bestimmten Gültigkeitszeitraum versehen sind, zum sofortigen Fahrtantritt.

(4)   Print- und HandyTickets können bis zum Ablauf der Gültigkeit beliebig oft heruntergeladen und/oder ausgedruckt werden.

(5)   Eine Rückerstattung, Stornierung oder ein Umtausch von Print- und HandyTickets ist nicht möglich.

(6)   Print- und HandyTickets sind nicht übertragbar und gelten nur in Verbindung mit einem amtlichen Lichtbildausweis, bzw. beim Ferienticket zusammen mit einem Verbundpass, für die auf der Fahrkarte angegebene Person.

(7)   Die Print- und HandyTickets sind nach Aufforderung des Betriebspersonals so vorzuzeigen, dass alle Angaben vollständig und einwandfrei lesbar und überprüfbar sind.

(8)   Nach Fahrtantritt über Handy erworbene Tickets werden nicht anerkannt. Gemäß den jeweils geltenden Beförderungsbedingungen und Tarifbestimmungen wird in diesen Fällen vom Nutzer ein erhöhtes Beförderungsentgelt erhoben.

(9)   Kann der Nutzer den Nachweis des Tickets bei der Ticketkontrolle wegen Versagens des verwendeten Endgerätes, auf dem das Ticket anzuzeigen ist, nicht erbringen (z.B. infolge technischer Störungen, leerer Akku etc.) wird dies als Fahrt ohne gültiges Ticket nach den Beförderungsbedingungen und Tarifbestimmungen geahndet.

(10) Für den Fall der Nichtverfügbarkeit des VGN Onlineshop-Systems oder eines fehlerhaften bzw. unvollständigen Downloads des Tickets ist der Nutzer vor Fahrtantritt verpflichtet, anderweitig ein gültiges Ticket zu erwerben.

(11) Der Nutzer muss sich im Vorfeld über die Kompatibilität seines Endgerätes informieren. Ist eine einwandfreie Darstellung des Tickets nicht möglich, besitzt das Ticket keine Gültigkeit.

(12) Die VAG und die mit ihr verbundenen Dienstleister übernehmen keine Kosten, welche dem Kunden mittelbar oder unmittelbar aus der Nutzung der im VGN Onlineshop bereitgestellten Produkte entstehen. Dies gilt für Transaktionskosten der Kreditinstitute sowie für sämtliche Kosten der Telekommunikation.

(13) Die Bestellbestätigungs-E-Mail gilt nicht als Rechnung und berechtigt demnach nicht zum Vorsteuerabzug.

 

6       Vertragsabschluss

(1)   Mit dem Erhalt der Bestellbestätigungs-E-Mail über den Kauf des Tickets, kommt es zum Vertragsabschluss zwischen dem Nutzer und der VAG. Der Vertragsabschluss erfolgt vorbehaltlich einer Bonitäts- und Datenprüfung durch die VAG, LogPay oder einem damit beauftragten Unternehmen.

(2)  Der Kunde verpflichtet sich zur Zahlung des durch den Vertragsabschluss zustande gekommenen Ticketentgelts.

 

7       Widerrufsbelehrung

7.1      Widerrufsrecht

(1)   Der Kunde hat das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.

(2)   Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses (bei Dienstleistungsvertrag) oder ab dem Tag, an dem der Kunde oder ein von Ihm benannter Dritter, der nicht Beförderer ist, die Waren (VersandTickets) in Besitz genommen haben bzw. hat (bei Kaufvertrag).

(3)   Um das Widerrufsrecht auszuüben, muss der Kunde die

VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft Nürnberg
Südliche Fürther Straße 5
90429 Nürnberg
,

mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief, Telefax oder E-Mail) über den Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren.

(4)   Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass der Kunde die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absendet.

(5)   PrintTickets und HandyTickets können nicht widerrufen oder storniert werden, da diese mehrfach ausgedruckt werden und in der Regel zur sofortigen Nutzung verwendet werden können.

 

7.2      Widerrufsfolgen

(1)   Wenn der Kunde diesen Vertrag widerruft, hat die VAG dem Kunden alle Zahlungen, die die VAG von Ihm erhalten hat, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass der Kunde eine andere Art der Lieferung als die von VAG angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt hat), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über den Widerruf dieses Vertrags bei VAG eingegangen ist.

(2)    Für diese Rückzahlung verwendet die VAG dasselbe Zahlungsmittel, das der Kunde bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt hat, es sei denn, es wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; In keinem Fall werden dem Kunde wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.

(3)   Erstattungen richten sich nach den jeweils geltenden Tarifbestimmungen

(4)   Die VAG behält sich das Recht vor, die Rückzahlung zu verweigern, bis die Waren (VersandTickets) entweder bei der VAG eingegangen sind oder durch den Kunden ein nachprüfbarer Nachweis der Rücksendung vorgelegt wurde.

(5)   Der Kunde verpflichtet sich die Ware unverzüglich und in jedem Fall spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag, an dem er die VAG über den Widerruf dieses Vertrags unterrichtet hat, an die VAG zurückzusenden oder zu übergeben. Die Waren (VersandTickets) sind an die folgende Adresse zu senden:

VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft Nürnberg
Südliche Fürther Straße 5
90429 Nürnberg
,

(6)   Zur Wahrung der Widerrufsfrist genügt die rechtzeitige Absendung der Waren (VersandTickets).

(7)   Der Kunde hat  die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Waren zu tragen.

(8)   Der Kunde muss für einen etwaigen Wertverlust der Waren aufkommen, wenn dieser Wertverlust auf einen zur Prüfung der Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise der Waren nicht notwendigen Umgang des Kunden zurückzuführen ist. Unter „Prüfung der Beschaffenheit, Eigenschaften und der Funktionsweise“ versteht man das Testen und Ausprobieren der jeweiligen Ware.

(9)   Hat der Kunde verlangt, dass die Dienstleistungen während der Widerrufsfrist beginnen sollen, so hat er der VAG einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem der Nutzer von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags die VAG unterrichtet hat, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.

(10) Bei einer Dienstleistung erlischt das Widerrufsrecht automatisch, wenn die Ausführung der Dienstleistung vor Ende der Widerrufsfrist abgeschlossen und durch den Nutzer wahrgenommen wurde.

 

8       Abtretungsanzeige

Der Einzug der Entgeltforderung für die erworbenen Tickets erfolgt durch das Finanzunternehmen LogPay Financial Services GmbH, Schwalbacher Str. 72, 65760 Eschborn, an welche sämtliche dieser Entgeltforderungen einschließlich des Anspruches auf Erstattung etwaiger Gebühren verkauft und abgetreten wurden (Abtretungsanzeige). Die LogPay Financial Services GmbH ist Drittbegünstigter der nachfolgenden Bestimmungen. Sie ist zudem ermächtigt, den Forderungseinzug im eigenen Namen und für eigene Rechnung durchzuführen.

 

9       Zahlverfahren

(1)   Für die Zahlung des gebuchten Tickets gelten ergänzend zu den oben beschriebenen Bedingungen die nachfolgenden Regelungen. Alle Zahlverfahren stehen nur voll geschäftsfähigen Personen über 18 Jahren zur Verfügung.

(2)   Der Kunde kann für Bestellungen im VGN Onlineshop zwischen folgenden Zahlverfahren wählen:

  1. Abrechnung über das SEPA-Lastschriftverfahren
  2. Abrechnung über Kreditkarte (Visa, American Express, MasterCard)

Andere Zahlverfahren sind ausgeschlossen. Ein Anspruch des Kunden zur Teilnahme an einem bestimmten der genannten Zahlverfahren besteht nicht.

 

9.1      Einzug

(1)   Der Einzug der Forderung über das SEPA-Lastschriftverfahren erfolgt durch LogPay in der Regel innerhalb der nächsten  vier (4) Bankarbeitstage nach Kauf des Tickets. Die Belastung des Bankkontos oder der Kreditkarte ist abhängig von der Verarbeitung des Kreditinstitutes oder des kreditkartenherausgebenden Instituts des Kunden. Die Übersicht über die getätigten Ticketkäufe (nachfolgend auch „Umsatzübersicht“) enthält Einzelkaufnachweise und ist ausschließlich elektronisch über den VGN Onlineshop nur vom registrierten Kunden einsehbar und abrufbar.

(2)   Der Kunde hat die Umsatzübersicht und die Abrechnung (im Falle von SEPA-Lastschriftverfahren ist das der Kontoauszug, im Falle von Kreditkartenverfahren ist das die Kreditkartenabrechnung) sorgfältig zu prüfen und Einwände innerhalb von sechs (6) Wochen nach zur Verfügungsstellung der Abrechnung gegenüber dem Verkehrsunternehmen vorzubringen. Die Unterlassung rechtzeitiger Einwände gilt als Genehmigung. Der Kunde wird in den Umsatzübersichten auf diese Rechtsfolge hingewiesen. Gesetzliche Ansprüche des Kunden bleiben hiervon unberührt.

 

9.2      Zahlung per SEPA-Lastschriftverfahren

(1)   Bei Wahl des SEPA-Lastschriftverfahrens sind personenbezogene Daten des Kunden (Vorname, Name, Adresse in Deutschland, Geburtsdatum und E-Mail-Adresse) und eine Bankverbindung für die eindeutige Zuordnung einer Zahlung für ein erworbenes Ticket erforderlich. Bei Auswahl dieses Zahlverfahrens ermächtigt der Kunde mit Zustimmung zu diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen LogPay, Zahlungen von seinem angegebenen Konto mittels SEPA-Lastschrift einzuziehen. Zugleich weist er sein Kreditinstitut an, die von LogPay auf sein Konto gezogenen Lastschriften einzulösen. Der Kunde wird darauf hingewiesen, dass er innerhalb von acht (8) Wochen, beginnend mit dem Belastungsdatum, die Erstattung des belasteten Betrages verlangen kann. Es gelten dabei die mit seinem Kreditinstitut vereinbarten Bedingungen. Im Falle, dass der Kunde nicht der Kontoinhaber des angegebenen Kontos ist, stellt er sicher, dass die Einwilligung des Kontoinhabers für den SEPA-Lastschrifteinzug vorliegt.

(2)   Der Kunde verpflichtet sich, alle für die Teilnahme am SEPA-Lastschriftverfahren erforderlichen  Kontodaten (insbesondere Kontoinhaber und International Bank Account Number (IBAN, Internationale Bankkontonummer)) mitzuteilen und im hierfür vorgesehenen Formular im Shopsystem oder der App einzutragen.
Der Kunde erhält im SEPA-Lastschriftverfahren eine Vorabankündigung (Prenotification) durch LogPay über Einziehungstag und –betrag. Der Kunde erhält die Vorabankündigung (Prenotification) mindestens zwei (2) Tage vor  Einzug der Forderung. Die Übermittlung der Vorabankündigung (Prenotification) erfolgt auf elektronischem Wege mit der Bestellbestätigung an die angegebene E-Mail-Adresse.

(3)   Der Kunde hat sicher zu stellen, dass das angegebene Konto über ausreichende Deckung verfügt, so dass die SEPA-Lastschrift eingezogen werden kann. Sollte eine SEPA-Lastschrift unberechtigt vom Zahler zurückgegeben werden oder der Einzug der Forderung bei dessen Kreditinstitut aus von ihm zu vertretenden Gründen - insbesondere wegen unzureichender Deckung, falscher oder ungültiger Bankdaten oder Widerspruch - scheitern, ist er verpflichtet, für ausreichend Deckung oder für die Behebung des Grundes der Zahlungsstörung zu sorgen, so dass neben dem ausstehenden Betrag ein Bearbeitungsentgelt in Höhe von 6,25 Euro sowie die anfallenden Fremdgebühren der Hausbank zu dem in der Mahnung genannten Tag eingezogen werden können; dem Kunden wird der Nachweis gestattet, dass die Kosten für die Rückbuchung überhaupt nicht entstanden oder wesentlich niedriger seien. Die vorgenannten Forderungen sind ebenfalls an LogPay abgetreten.

(4)   Der Kunde verzichtet auf die Einholung eines schriftlichen SEPA-Lastschriftmandates. Der Verzicht wird vom Kunden gegenüber dem Kreditinstitut des Kunden, der Gläubigerbank und dem Gläubiger erklärt. Mit der Weitergabe der Verzichtserklärung an die vorgenannten Parteien ist der Kunde einverstanden. Bei Wegfall oder Unwirksamkeit des Verzichts ist der Kunde verpflichtet, eine schriftliche Mandatserteilung unverzüglich nachzureichen. Dazu genügt eine E-Mail an sepa@logpay.de mit der Bitte um Zusendung des SEPA-Lastschriftmandatsformulars. Der Kunde erhält im Anschluss das Formular für das SEPA- Lastschriftmandat, welches er vollständig ausgefüllt und eigenhändig unterschrieben an LogPay postalisch zurück schicken muss. Sofern der Kunde nicht der Kontoinhaber ist, ist er verpflichtet, die Mandatsreferenznummer an den Kontoinhaber weiterzuleiten.

(5)   LogPay wird im Rahmen des Registrierungsprozesses für das SEPA-Lastschriftverfahren oder bei einem Wechsel von einem anderen Zahlverfahren auf das SEPA-Lastschriftverfahren nach eigenem Ermessen eine Überprüfung der Bonität des Kunden durchführen. Dies erfolgt durch Abgleich der angegebenen Personendaten des Kunden gegen den Datenbestand eines Bonitätsdienstleisters (siehe 11 Datenschutz). 

9.3      Zahlung per Kreditkarte

(1)   Die Abrechnung der gekauften Tickets über das Kreditkartenverfahren ist nur mit Visa, American Express und MasterCard möglich. Andere Kreditkartentypen werden derzeit nicht akzeptiert.

(2)   Während des Bestellvorgangs werden die folgenden Kreditkartendaten des Kunden erfasst

  1. Name und Vorname des Kreditkarteninhabers
  2. Kreditkartentyp (Visa, American Express oder MasterCard)
  3. Nummer der Kreditkarte
  4. Ablaufdatum der Kreditkarte
  5. CVC-Code der Kreditkarte

und an den Server der LogPay zur Abrechnung übertragen.

(3)   Im Rahmen der erstmaligen Angabe der Kreditkartendaten werden diese geprüft. Dabei werden die vom Kunden angegebenen Daten an das kartenausgebende Institut übermittelt und ein Betrag in Höhe von 1 Euro angefragt und autorisiert. Die Autorisierung verfällt automatisch in der Regel innerhalb von zwei Wochen. Eine Verbuchung oder ein Einzug des angefragten Betrages erfolgt nicht.

(4)   Das System der LogPay überprüft die vom Kunden angegebenen Kreditkartendaten auf Richtigkeit und gegebenenfalls vorhandene Sperrvermerke des jeweiligen Kreditkartenherausgebers. Zu diesem Zweck werden die personenbezogenen Daten des Kunden an die in der Datenschutzerklärung aufgezählten Unternehmen weitergegeben. Im Falle, dass der Kunde nicht der Inhaber der angegebenen Kreditkarte ist, stellt er sicher, dass das Einverständnis des Karteninhabers für die Belastung vorliegt. Der Kunde hat zudem sicher zu stellen, dass die angegebene Kreditkarte nicht gesperrt ist und über ein ausreichendes Limit verfügt. Sollte die Autorisierung aus irgendeinem Grund fehlschlagen, erhält der Kunde eine entsprechende Fehlermeldung.

(5)   Der Zeitpunkt der Abbuchung vom Konto des Kunden ist durch den jeweiligen Kreditkartenvertrag des Kunden mit seinem kreditkartenausgebenden Institut festgelegt.

(6)   Sofern das kartenausgebende Institut des Kunden das „3D Secure-Verfahren“ (Verified by Visa / MasterCard® SecureCode™) unterstützt, findet dieses zur Erhöhung der Sicherheit gegen Missbrauch für die Bezahlung mit Kreditkarte Anwendung. Sollte das kreditkartenherausgebende Institut des Kunden das 3D Secure-Verfahren nicht unterstützen, wird dieser Punkt übersprungen.  

(7)   Sollte der Kunde ungerechtfertigt ein Charge Back (Rückgabe des Betrages) veranlassen  oder der Einzug der Forderung aus von ihm zu vertretenden Gründen scheitern, ist der Kunde verpflichtet, zusätzlich zu dem Kaufpreis des gekauften Tickets, das Bearbeitungsentgelt  in Höhe von 6,25 Euro sowie die angefallenen Fremdgebühren (derzeit 10,00 Euro) des Kreditkarten-Acquirers zu tragen; dem Kunden wird der Nachweis gestattet, dass die Kosten durch die Rückbuchung überhaupt nicht entstanden oder wesentlich niedriger seien. Die vorgenannten Forderungen sind ebenfalls an LogPay abgetreten.

(8)   Die eingereichten Forderungen, welche aus dem Kauf von Tickets resultieren, erscheinen dem Kunden in der Kreditkartenabrechnung seines Kreditkartenherausgebers als Gesamtbetrag in Euro. Detaillierte Informationen über die Zusammensetzung des Gesamtbetrages kann der registrierte Kunde über seinen Account im VGN Onlineshop einsehen und abrufen.

 

10    Haftung für Hard- und Softwareschäden

Transaktionen, die durch falsch installierte Soft- oder Hardware des Kunden scheitern, werden voll berechnet, wenn der Datentransfer auf der Serverseite vollständig und erfolgreich abgelaufen ist. Die VAG übernimmt keine Haftung für Schäden an Hard- oder Software des Kunden, die durch das Nutzen des VGN Onlineshops ausgelöst werden könnten, es sei denn, dass diese Schäden durch Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit von VAG bzw. ihrer Erfüllungs- und Verrichtungsgehilfen verursacht worden sind. Die VAG bzw. ihre Erfüllungs- und Verrichtungsgehilfen haften nicht für Schäden, die durch den Datentransfer entstehen können.

 

11    Datenschutz

(1)   Mit der Registrierung sowie mit jeder einzelnen Nutzung willigt der Kunde ein, dass seine personenbezogenen Daten (insbesondere Name, Geburtsdatum, Adresse, Bankverbindung sowie jede Änderung der vorgenannten Daten) zum Zwecke der Vertragsabwicklung oder Abrechnung an Dritte weitergegeben werden.

(2)   Die im Zusammenhang mit der Nutzung der angebotenen Zahlverfahren im Rahmen des Bezahlvorgangs von Ihnen angegebenen personenbezogenen Daten (Vor- und Nachname, Geburtsdatum, Adresse, E-Mail-Adresse, Bankverbindung, Kreditkartendaten und ggf. Mobilfunknummer) und alle Änderungen werden zum Zwecke der Abwicklung der Zahlungen und zum Forderungsmanagement von dem Finanzunternehmen LogPay Financial Services GmbH, Schwalbacher Straße 72, 65760 Eschborn, verarbeitet und genutzt.

(3)   Im Rahmen des Registrierungsprozesses für das Zahlverfahren SEPA-Lastschrift und/oder bei Änderungen Ihrer Kundendaten im Zusammenhang mit dem Wechsel auf das Zahlverfahren SEPA-Lastschrift kann das Finanzunternehmen LogPay Financial Services GmbH eine Überprüfung Ihrer Angaben und Ihrer Bonität durchführen. Dies erfolgt durch Abgleich Ihrer Personendaten gegen den Datenbestand der SCHUFA Holding AG, Kormoranweg 5, 65201 Wiesbaden.

(4)   Zur Prüfung der von Ihnen angegebenen Kreditkartendaten und zur Abwicklung von Zahlungen im Kreditkartenverfahren wird das Finanzunternehmen LogPay Financial Services GmbH Ihre Kreditkarten- und Zahlungsdaten an einen Kreditkarten-Acquirer Concardis GmbH, Helfmann-Park 7, 65760 Eschborn, weitergeben.

(5)   Für den Fall, dass Sie Ihren Zahlungspflichten nicht nachkommen, werden Ihre personenbezogenen Daten zum Zwecke des Einzugs der Forderungen (z.B. durch Zahlungserinnerungen/Mahnungen) und der Durchsetzung der Forderungen (etwa im Rahmen eines gerichtlichen Mahnverfahrens oder der Zusammenarbeit mit einer Rechtsanwaltskanzlei bei klageweiser gerichtlicher Durchsetzung) an ein Inkassounternehmen diagonal inkasso GmbH, Bremer Straße 11, 21244 Buchholz i.d.N. weitergegeben. Die Weitergabe an ein Inkassounternehmen ist insbesondere zulässig, wenn eine der unter § 28 Absatz 1 BDSG genannten Voraussetzungen vorliegt. Bei der Verwendung Ihrer personenbezogenen Daten werden Ihre berechtigten Belange angemessen berücksichtigt.

(6)   Die Vorschriften der §§ 28, 28a und 28b BDSG gelten ergänzend.

(7)   Der Kunde hat das Recht seine Einwilligungen jederzeit zu widerrufen. Jedoch sind nach Ausübung des Widerrufsrechts die Nutzung des Shops und vor allem die Bestellung von Tickets nicht mehr möglich.

 

12   Schlichtung

(1)   Außergerichtliche Streitbeilegung bei Online-Käufen

Die Europäische Union hat zur außergerichtlichen Einigung bei verbraucherrechtlichen Streitigkeiten im Bereich „Online-Käufe“ ein Online-Portal eingerichtet. Dieses Portal ist erreichbar über folgenden Link: https://webgate.ec.europa.eu/odr/

Die E-Mail-Adresse des Kundenvertragspartners für den VGN Onlineshop lautet: verkauf@vag.de

(2)   Die VGN GmbH und die VAG sind zudem freiwillig der söp, Schlichtungsstelle für den öffentlichen Personenverkehr e. V., beigetreten und haben hierdurch ihre grundsätzliche Bereitschaft für ein Schlichtungsverfahren erklärt. Sollte der Kunde mit der Bearbeitung seiner Anfrage unzufrieden sein, kann er sich jederzeit an die söp wenden:

söp – Schlichtungsstelle für den öffentlichen Personenverkehr e. V.

Fasanenstraße 81

10623 Berlin

https://soep-online.de/

 

13   Schlussbestimmungen

(1)   Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

(2)   Sollten eine oder mehrere Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der anderen Bestimmungen und des restlichen Vertrages im Ganzen unberührt.

(3)   Erfüllungsort und Gerichtsstand ist Nürnberg.

 

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Zuletzt geändert: 08.05.2017